Wirksamkeit der Hypnosetherapie

Das American Health Magazin berichtet über die folgenden Ergebnisse aus einer aktuellen Studie.

Psychoanalyse: 38% Genesungen nach 600 Sitzungen
Verhaltenstherapie: 72% Genesungen nach 22 Sitzungen
Hypnosetherapie: 93% Genesungen nach 6 Sitzungen
Quelle: http://cuncecuncecunce.blogspot.ch/2007/02/does-hypnosis-work-comparison-study.html
Studien der Universität Tübingen

Prof. Dr. Dirk Revenstorf hat bei 425 Studien zur Effektstärke von Psychotherapie mit 25.000 Patienten in der Universität Tübingen festgestellt, dass auf Grund des tiefen Entspannungszustandes die Hypnose sehr wirksam ist. Dies gilt nicht nur bei psychischen Problemen, sondern gleichzeitig bei körperlichen Beschwerden, insbesondere bei psychosomatischen oder chronischen Schwächen und bei Suchterkrankungen.

Psychotherapie Effektstärke:

1,82 Hypnosetherapie
1,13 Kognitive Therapie
0,69 Tiefenpsychologie
0,68 Verhaltenstherapie
0,67 Transaktionsanalyse
0,64 Gestalttherapie
0,62 Gesprächstherapie
Einen 70-90%-igen Wirkungsgrad erreicht die heutige modernen Hypnotherapie. Seit 2006 ist die Hypnotherapie in Deutschland vom “Wissenschaftlichen Beirat” gemäß § 11 PsychThG als “großes” Therapieverfahren anerkannt.

Wann sollte Hypnose nicht angewendet werden?

Der Sinn der Hypnose-Behandlung liegt darin, – um es mal vereinfacht und nachvollziehbar auszudrücken – an Stellschrauben im menschlichen System so zu drehen, dass wir über Blockaden, Ängste und Gewohnheiten hinwegkommen, um uns positiv zu verändern und mehr Lebensfreude zu empfinden. Die Behandlung ist als Kurzzeittherapie gedacht und zielt auf schnelle, effektive und dauerhaft wirksame Veränderung ab. Im Allgemeinen werden dabei Heilungskräfte im Körper freigesetzt.

Wenn Sie zwar skeptisch aber offen an das Thema herangehen, werden Sie erstaunt über die positive Wirkung sein.

Aber es gibt auch Personengruppen oder Voraussetzungen, bei denen diese Therapie keine Aussicht auf Erfolg haben wird, nicht sinnvoll erscheint oder schlicht nicht in Frage kommt (Kontraindikatione)

bei geistig behinderten Menschen;
bei ungeklärter medizinischer Diagnose. Manchmal können harmlos erscheinende Probleme wie Schlaflosigkeit ein ernstes Alarmzeichen sein. Daher sollten Sie zunächst mit einem Arzt über Ihr Problem sprechen, damit er Sie auf organische Ursachen hin untersuchen kann;
im Fall von Selbstmordgefahr (subakute oder akute Suizidalität) bzw. potentieller Fremdgefährdung;
bei einer psychiatrischen Diagnose wie z. B. Psychose (Schizophrenie, manisch-depressive Erkrankung, endogene Depression, Wahnvorstellungen und/oder Halluzinationen). In diesen Fällen steht in der Regel die medikamentöse Behandlung durch einen Psychiater im Vordergrund. Die Hypnose kann nach Absprache unterstützend eingesetzt werden;
es liegt eine massive Suchterkrankung (ausgenommen Raucher) vor. Auch hier wäre Hypnose nur begleitend zur schulmedizinischen Suchttherapie denkbar;
bei einem so massiven Beschwerdebild, dass eine stationäre Behandlung vorzuziehen ist;
im Fall von schweren, nicht eingestellten Herz- oder Kreislaufbeschwerden;
bei Erkrankungen, die eine aktive Beteiligung am therapeutischen Prozess stark behindern (z.B. Demenz);
bei Menschen mit einem extremen Kontrollbedürfnis, die jeden Bereich und jeden Aspekt ihres Lebens kontrollieren wollen. Solche Menschen haben es oft schwer, loszulassen und anderen zu vertrauen. Wer nicht genügend loslässt, um einmal die tiefe Hypnose zu erleben, dem bleibt das Tor zu den enormen Möglichkeiten und Fähigkeiten verschlossen;
bei chronischen Skeptikern und Personen mit stark negativer Prägung. Wer sich beweisen will, dass er/ sie ein hoffnungsloser Fall ist, wird vermutlich bestätigt; wenn die innere Bereitschaft zur Veränderung fehlt.